Erklärt
Preismonitoring oder Repricing?
Ein Repricer ändert deine Preise automatisch auf einem Marktplatz wie Amazon, Kaufland oder Otto, um die Buy Box zu gewinnen. Preismonitoring beobachtet, was andere Shops für deine Produkte verlangen, und lässt dich entscheiden. Verkaufst du vor allem über Amazon, brauchst du einen Repricer. Verkaufst du vor allem über deinen eigenen Shop, brauchst du Preismonitoring. Machst du beides, lautet die Antwort beides, und nicht ein Tool, das beides halb kann.
Die Testphase hat jede Funktion, mit 100 Produkten und 3 Wettbewerber-Shops. Danach verbindest du deinen Shop, in etwa zwei Minuten. Server in Deutschland.
Was ein Repricer macht
Auf Amazon, Kaufland und Otto verkaufen mehrere Händler dasselbe Produkt auf derselben Seite, und der Marktplatz entscheidet, wer die Buy Box bekommt: den Button, auf den der Kunde klickt. Der Preis ist dabei der größte Faktor. Ein Repricer schaut alle paar Minuten auf die anderen Händler deiner Seite und setzt deinen Preis automatisch knapp unter den niedrigsten, oder knapp darüber, oder auf einen Mindestpreis, den du eingestellt hast. Das ist schnell, das ist automatisch, und es geht nur um eines: diese Buy Box.
Daran ist nichts falsch. Auf einem Marktplatz bleibt keine Zeit, jeden Preis von Hand zu prüfen, und der Wettbewerber auf deiner Seite verkauft buchstäblich denselben Artikel. Tools wie SellerLogic, Repricer.com oder metaprice sind dafür gebaut, sprechen mit der Amazon-API und sind in dieser Arbeit besser, als ein Preismonitoring je sein wird.
Was Preismonitoring macht
Dein eigener Shop hat keine Buy Box. Der Kunde vergleicht dich mit anderen Shops über Google Shopping, idealo, oder einfach einen zweiten Tab. Diese Shops haben andere Namen für dasselbe Produkt, andere Versandkosten, andere Aktionen. Preismonitoring findet deine Produkte bei diesen Shops über die EAN, holt jeden Tag ihren Preis, speichert die Reihe und meldet, wenn sich etwas über deinen Schwellenwert hinaus bewegt.
Das Tempo ist ein anderes, und die Entscheidung auch. Im eigenen Shop willst du nicht alle zehn Minuten einen anderen Preis; du willst jeden Morgen wissen, welche drei Preise nicht mehr stimmen, und warum. Und du willst selbst entscheiden, denn dein Preis ist auch deine Positionierung, deine Marge und deine Geschichte gegenüber dem Kunden. Ein gutes Preismonitoring schlägt deshalb einen Preis vor, zeigt die Regel und wartet auf deine Freigabe.
Der Unterschied auf einen Blick
Wohin es schaut: ein Repricer auf die Händler deiner Marktplatzseite; Preismonitoring auf die Shops, die du nennst. Wie oft: ein Repricer alle paar Minuten; Preismonitoring ein- oder zweimal am Tag. Wer entscheidet: beim Repricer die Regel, automatisch; beim Preismonitoring du, auf einen Vorschlag hin. Was es schreibt: ein Repricer deinen Marktplatzpreis; Preismonitoring, nach Freigabe, den Preis in deinem eigenen Shop. Worum es geht: die Buy Box gegenüber deiner Position im Markt.
Was beide brauchen: einen Mindestpreis, unter den du nie gehst. Ohne Mindestpreis ist ein Repricer ein Wettlauf nach unten und Preismonitoring eine Liste mit schlechten Nachrichten.
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14 Tage kostenlos startenWann du einen Repricer brauchst
Wenn der größte Teil deines Umsatzes über Amazon, Kaufland oder Otto läuft, wenn du Produkte verkaufst, die auch andere Händler auf derselben Seite anbieten, und wenn die Buy Box entscheidet, ob du an diesem Tag verkaufst oder nicht. Dann ist jede Minute ohne Repricer eine Minute, in der jemand anderes die Buy Box hat. Nimm einen, der mit der offiziellen API des Marktplatzes arbeitet und einen Mindestpreis je Produkt kennt, mit 19 % und 7 % Umsatzsteuer richtig gerechnet.
Wann du Preismonitoring brauchst
Wenn deine Kunden vor allem in deinem eigenen Shop kaufen, wenn deine Wettbewerber andere Shops sind und keine Händler auf deiner Seite, und wenn du selbst bestimmen willst, was dein Preis ist und warum. Auch wenn du Marke oder Distributor bist und sehen willst, wie die Shops, die du belieferst, deine Produkte bepreisen. Dann lautet die Frage nicht "wer ist gerade am günstigsten", sondern "wie liege ich im Markt, pro Produkt, und was hat sich seit letzter Woche geändert".
Und wenn du beides machst
Viele deutsche Händler verkaufen über Amazon und über den eigenen Shop. Dann sind das zwei verschiedene Fragen mit zwei verschiedenen Antworten, und es ist klug, sie nicht in ein Tool zu zwängen. Ein Repricer für Amazon, mit dem Amazon-Preis als eigenem Kanal. Preismonitoring für den eigenen Shop, mit den Wettbewerbern, die dort zählen. Was du willst: dass dein Mindestpreis in beiden derselbe ist, damit du nirgends unter deinem Einkauf verkaufst.
Was priceq ist
priceq ist Preismonitoring, kein Repricer. Es verbindet sich mit Shopify, WooCommerce und Magento 2, beobachtet die Shops, die du nennst, ordnet über die EAN zu, behält die Historie und schickt Alerts mit Schwellenwert je Art. Ab dem Business-Paket schlägt es Preise vor, die ihre Regel zeigen und nie unter deinen Mindestpreis gehen, und überträgt sie nach deiner Freigabe, oder selbst, wenn du eine Regel darauf stellst. Es spricht nicht mit der Amazon-API und gewinnt keine Buy Box. Was es tut, steht auf der Seite über Preismonitoring.
Fragen
Kann priceq meine Amazon-Preise anpassen?
Nein. priceq ist kein Repricer und hat keine Anbindung an Seller Central. Dafür nimmst du einen Repricer, der mit der offiziellen Amazon-API arbeitet. Als Quelle für Wettbewerberpreise kannst du Amazon oder einen anderen Marktplatz aber sehr wohl beobachten: priceq sucht deine Produkte dort per EAN und liest den Preis jede Nacht mit.
Kann ein Repricer auch meinen eigenen Shop beobachten?
Meist nicht, und wenn, dann nebenbei: Er schaut auf Händler einer Marktplatzseite, nicht auf einzelne Shops mit eigenen Produktseiten. Dafür braucht es eine andere Art der Zuordnung.
Was ist dann "dynamische Preisgestaltung"?
Ein Sammelbegriff für Preise, die sich automatisch nach Nachfrage, Zeit oder Wettbewerb bewegen. Ein Repricer ist eine Form davon. priceq schlägt vor, du entscheidest; ab Business kannst du eine Regel auch selbst übertragen lassen, innerhalb deiner Grenzen.
Ich verkaufe auf Amazon und im eigenen Shop. Muss der Preis gleich sein?
Das ist eine Entscheidung, keine Pflicht. Viele Händler rechnen auf Amazon wegen der Gebühren einen anderen Preis. Gleich sein muss dein Mindestpreis: der Preis, unter den du nirgends gehst.